Nov
27
11:30 AM11:30

Pippi Langstrumpf

PIPPI LANGSTRUMPF

Astrid Lindgren

Familienstück zur Weihnachtszeit ab 6 Jahren

 

PREMIERE: So, 27. November 2016, 15 Uhr, Grosses Haus

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: So 04/12, So 11/12, So 18/12, Mo 26/12, Fr 06/01, So 08/01, jeweils 15 Uhr, Grosses Haus

 

Schulvorstellungen im Grossen Haus: Mi 30/11, Mo 05/12, Di 06/12, Mo 12/12, Di 13/12, Mo 19/12, Di 20/12, jeweils 9 & 11 Uhr

Pippi — Pippilotta Victualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter — Langstrumpf ist das frechste, verrückteste und stärkste Mädchen der Welt. Rechnen kann sie nicht sehr gut, dafür kann sie Pferde hochheben und ganze Torten verschlingen. Sie macht, was sie will und lässt sich nichts gefallen — erst recht nicht von Erwachsenen. Mit ihrem Pferd und dem kleinen Affen Herrn Nilsson wohnt sie in der Villa Kunterbunt, triumphiert über Lehrerinnen, Ganoven, Polizisten und ist für Tommy und Annika eine wunderbare Freundin. Außerdem ist Pippi auch noch unfassbar großzügig und gerecht, schenkt dem Einbrecher Donner-Karlsson Goldstücke, wuchtet den fiesen Jungen, der einen Schwächeren geärgert hat, kurzerhand auf den Baum. 

Regie: Milena Paulovics

Pippi Langstrumpf: Bo-Phyllis Strube

Tommy: Luzian Hirzel

Annika: Nathalie Thiede

Frau Prysselius / Lehrerin / Frau Settergren: Kristine Walther

Blom / Polizist Klang / Theo, ein Schüler / Matrose Jocke / Frau Lundström: David Kopp

Donner-Karlsson / Polizist Larsson / Erik, ein Schüler / Matrose Fridolf / Frau Lindholm: Lukas Kientzler

Kapitän Langstrumpf / Frau Granberg / Ole, ein Schüler: Anwar Kashlan

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Jan
1
7:30 PM19:30

Die Dreigroschenoper

Die Dreigroschenoper

von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

Bertolt Brecht stellt in seiner Dreigroschenoper die dunkle, kriminelle Seite des großstädtisch-bürgerlichen Lebens ins Zentrum – Gier, Gewalt und Korruption. Geld ist Gott. Bettler, Huren, Räuber, Schwerverbrecher in einer hoffnungslos krisenhaften Gesellschaft. Der Herrscher dieser Welt ist Mackie Messer, der für seinen Profit über Leichen geht. Aber auch Bettlerkönig Peachum macht satte Gewinne mit der Armut und die Polizei macht bei all dem mit. Am Schluss aber bleibt die Erkenntnis: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Eine kritische Reflexion des kapitalistischen Weltgeschehens und Profitstrebens, nicht nur zu Zeiten der Weimarer Republik.

„An Brecht zu arbeiten, bedeutet, sich wieder mit der Dialektik als zentraler Denkweise der letzten 200 Jahre auseinanderzusetzen, die spätestens nach 89 in die Jahre gekommen zu sein scheint. Brechts Texte sind wie ein Ruf aus der „ideologischen Antike“ (Alexander Kluge), mit der man sich meiner Meinung nach wieder zu beschäftigen hat, wenn nicht jegliche Gesellschaftsbetrachtung im Ästhetischen, Psychologisch-Realistischen verkommen soll. Theater kann nur politisch sein, wenn es den Widerspruch in jedem seiner Elemente nicht leugnet, sondern diesen zum existentiellen Kernpunkt macht.“ Sebastian Baumgarten, Regisseur, der 2012 am Schauspiel Stuttgart zuletzt Das Spiel ist aus inszenierte.

Und es werden kommen hundert gen Mittag an Land / Und werden in den Schatten treten / Und fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür / Und legen ihn in Ketten und bringen vor mir / Und mich fragen „Welchen sollen wir töten?“ / Und an diesem Mittag wird es still sein am Hafen / Wenn man fragt, wer wohl sterben muss. / Und dann werden Sie mich sagen hören „Alle!“ / Und wenn dann der Kopf fällt, sage ich „Hoppla!“ / Und das Schiff mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen / Wird entschwinden mit mir.
Bertolt Brecht, Lied der Seeräuber-Jenny

2:10h, keine Pause

Regie: Sebastian Baumgarten
Musikalische Leitung: Max Renne
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme: Jana FindekleeJoki Tewes
Video: Philip Bußmann
Licht: Sock, Kevin
Dramaturgie: Carmen Wolfram

Besetzung:
Rainer PhilippiSusanne BöweHanna PlaßJohann JürgensHorst KotterbaNathalie ThiedePaul GrillSebastian RöhrleMichael StillerMatti KrauseCaroline JunghannsSebastian RöhrleMichael StillerPaul Grill, Heike Rügert, Stefan Koschitzki, Joachim Hilse, Martin Heckmann, Boris Kischkat, Rainer Kunert, Max Renne

Premiere:
12. Juni 2014, Schauspielhaus

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Dec
31
7:30 PM19:30

Die Dreigroschenoper

Die Dreigroschenoper

von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill

Bertolt Brecht stellt in seiner Dreigroschenoper die dunkle, kriminelle Seite des großstädtisch-bürgerlichen Lebens ins Zentrum – Gier, Gewalt und Korruption. Geld ist Gott. Bettler, Huren, Räuber, Schwerverbrecher in einer hoffnungslos krisenhaften Gesellschaft. Der Herrscher dieser Welt ist Mackie Messer, der für seinen Profit über Leichen geht. Aber auch Bettlerkönig Peachum macht satte Gewinne mit der Armut und die Polizei macht bei all dem mit. Am Schluss aber bleibt die Erkenntnis: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Eine kritische Reflexion des kapitalistischen Weltgeschehens und Profitstrebens, nicht nur zu Zeiten der Weimarer Republik.

„An Brecht zu arbeiten, bedeutet, sich wieder mit der Dialektik als zentraler Denkweise der letzten 200 Jahre auseinanderzusetzen, die spätestens nach 89 in die Jahre gekommen zu sein scheint. Brechts Texte sind wie ein Ruf aus der „ideologischen Antike“ (Alexander Kluge), mit der man sich meiner Meinung nach wieder zu beschäftigen hat, wenn nicht jegliche Gesellschaftsbetrachtung im Ästhetischen, Psychologisch-Realistischen verkommen soll. Theater kann nur politisch sein, wenn es den Widerspruch in jedem seiner Elemente nicht leugnet, sondern diesen zum existentiellen Kernpunkt macht.“ Sebastian Baumgarten, Regisseur, der 2012 am Schauspiel Stuttgart zuletzt Das Spiel ist aus inszenierte.

Und es werden kommen hundert gen Mittag an Land / Und werden in den Schatten treten / Und fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür / Und legen ihn in Ketten und bringen vor mir / Und mich fragen „Welchen sollen wir töten?“ / Und an diesem Mittag wird es still sein am Hafen / Wenn man fragt, wer wohl sterben muss. / Und dann werden Sie mich sagen hören „Alle!“ / Und wenn dann der Kopf fällt, sage ich „Hoppla!“ / Und das Schiff mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen / Wird entschwinden mit mir.
Bertolt Brecht, Lied der Seeräuber-Jenny

2:10h, keine Pause

Regie: Sebastian Baumgarten
Musikalische Leitung: Max Renne
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme: Jana FindekleeJoki Tewes
Video: Philip Bußmann
Licht: Sock, Kevin
Dramaturgie: Carmen Wolfram

Besetzung:
Rainer PhilippiSusanne BöweHanna PlaßJohann JürgensHorst KotterbaNathalie ThiedePaul GrillSebastian RöhrleMichael StillerMatti KrauseCaroline JunghannsSebastian RöhrleMichael StillerPaul Grill, Heike Rügert, Stefan Koschitzki, Joachim Hilse, Martin Heckmann, Boris Kischkat, Rainer Kunert, Max Renne

Premiere:
12. Juni 2014, Schauspielhaus

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Dec
27
6:00 PM18:00

La Traviata

LA TRAVIATA

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas

Ach, Sie kennen mich nicht? Seltsam. Violetta ist mein Name, Violetta Valéry! Für gewöhnlich nennt man mich jedoch »La traviata«, die »vom rechten Wege Abgewichene«. Auf der Opernbühne bin ich seit 1853 zu Hause. Vom berühmten Teatro La Fenice in Venedig ...

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    19. DEZ 2015 | 18:00 UHR

    PREMIERE

    STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

    Ausverkauft

    22. DEZ 2015 | 19:00 UHR

    STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

      105 | 92 | 76 | 56 | -- EUR

    25. DEZ 2015 | 19:00 UHR

    STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

     135 | 110 | 95 | 65 | 45 EUR

    27. DEZ 2015 | 18:00 UHR

    STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

     105 | 92 | 76 | 56 | -- EUR

    31. DEZ 2015 | 18:00 UHR

    STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

     -- | 110 | 95 | 65 | 45 EUR

    STAATSOPERNCHOR
    STAATSKAPELLE BERLIN

    In italienischer Sprache
    mit deutschen Übertiteln

    VORWORT
    Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

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    Dec
    25
    6:00 PM18:00

    La Traviata

    LA TRAVIATA

    Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi
    Text von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas

    Ach, Sie kennen mich nicht? Seltsam. Violetta ist mein Name, Violetta Valéry! Für gewöhnlich nennt man mich jedoch »La traviata«, die »vom rechten Wege Abgewichene«. Auf der Opernbühne bin ich seit 1853 zu Hause. Vom berühmten Teatro La Fenice in Venedig ...

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      PREMIERE

      STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

      Ausverkauft

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       105 | 92 | 76 | 56 | -- EUR

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      STAATSKAPELLE BERLIN

      In italienischer Sprache
      mit deutschen Übertiteln

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      25
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      La Traviata

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      Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi
      Text von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas

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        mit deutschen Übertiteln

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        Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

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        22
        6:00 PM18:00

        La Traviata

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          Ausverkauft

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          STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

            105 | 92 | 76 | 56 | -- EUR

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           135 | 110 | 95 | 65 | 45 EUR

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          In italienischer Sprache
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          Dec
          19
          6:00 PM18:00

          La Traviata

          LA TRAVIATA

          Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi
          Text von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas

          Ach, Sie kennen mich nicht? Seltsam. Violetta ist mein Name, Violetta Valéry! Für gewöhnlich nennt man mich jedoch »La traviata«, die »vom rechten Wege Abgewichene«. Auf der Opernbühne bin ich seit 1853 zu Hause. Vom berühmten Teatro La Fenice in Venedig ...

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            STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

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            STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

              105 | 92 | 76 | 56 | -- EUR

            25. DEZ 2015 | 19:00 UHR

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             135 | 110 | 95 | 65 | 45 EUR

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             105 | 92 | 76 | 56 | -- EUR

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            STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

             -- | 110 | 95 | 65 | 45 EUR

            STAATSOPERNCHOR
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            In italienischer Sprache
            mit deutschen Übertiteln

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            Dec
            18
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

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            Dec
            12
            8:00 PM20:00

            Das Versprechen

            Das Versprechen

            nach der Erzählung von Friedrich Dürrenmatt

            Ermittlung in einem grausamen Verbrechen: Im Wald wird ein kleines Mädchen ermordet aufgefunden. Beim Überbringen der schrecklichen Nachricht gibt der Kommissar den verzweifelten Eltern das Versprechen, den Mörder zu finden. Ein Hausierer, der das tote Kind entdeckt, wird der Tat verdächtigt. Er gesteht unter polizeilichem Druck im Verhör und erhängt sich danach. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch der zweifelnde Kommissar recherchiert auf eigene Faust weiter. In der festen Überzeugung einem Wiederholungstäter auf der Spur zu sein, übernimmt er eine Tankstelle und lebt dort mit einer Frau und deren kleiner Tochter, die er als Köder für den wirklichen Mörder benutzt. Armin Petras’ Theaterfassung basiert auf dieser Erzählung. Er interessiert sich in seiner Bearbeitung für die Momente, in denen sich das scheinbar Gute ins Gegenteil verkehrt. Aus Moral wird Unmoral, aus Recht Unrecht. Wann hat der Kommissar die Seiten gewechselt?

            ein mann fährt in den wald schwarze vögel fliegen über ihm spiegeln sich in der scheibe des wagens es sieht aus als flögen sie über sein gesicht er fährt an eine tankstelle er sieht ein kleines mädchen wie sie schaukelt wie sie ihre beine in den himmel wirft

            Armin Petras

            1:40h, keine Pause

            Regie: Armin Petras
            Bühne und Kostüme: Susanne Schuboth
            Musik: Sir Henry
            Dramaturgie: Juliane Koepp, Carmen Wolfram

            Besetzung:
            Peter KurthAndreas Leupold, Peter Moltzen, Nathalie ThiedeAnja Schneider, Thomas Schmauser / Peter Jordan, Fritzi Haberlandt 

             

            Stuttgarter Premiere:
            31. Oktober 2013, Schauspielhaus

            Übernahme der Uraufführungsinszenierung des Thalia Theaters Hamburg aus dem Jahr 2005

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            Dec
            10
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

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            Dec
            7
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

            View Event →
            Dec
            6
            8:00 PM20:00

            Mord

            Mord

            von Hanoch Levin
            Deutsch von Matthias Naumann

            „Da gibt es kein Warum, das verstehst du doch.“ Der Mord von israelischen Grenzsoldaten an einem palästinensischen Jungen setzt eine Spirale der Rache und Gewalt frei. Der Vater kann nur noch die geschändete Leiche seines Sohnes betrauern. Ein Bote verkündet zwar Frieden, doch er kommt wenige Minuten zu spät. Ohnehin scheint dieser Frieden nur ein Übergang zum nächsten Krieg zu sein. Der Krieg ist kein Ausnahmezustand mehr in dieser Gesellschaft. Im Gegenteil: er ist eine perfide Form des Alltags.
            Hanoch Levin, einer der wichtigsten Theatermacher Israels, beschreibt in Mord einen Zeitraum von 10 Jahren, in denen der Vater vom Trauernden zum Täter und schließlich selbst zum Opfer wird. Das Opfer einer Gewalt, die ursprungslos geworden ist und der sich eben deshalb niemand entziehen kann. Dabei geht Levin über die konkreten politischen Dimensionen des palästinensisch-israelischen Konflikts hinaus. Es geht in diesem Stück um die Menschen auf beiden Seiten, die aufgehört haben, nach dem Warum zu fragen. Levin stellt die grundsätzliche Frage nach einer zerstörerischen Gewalt, die sich so weit in die Tiefen einer Gesellschaft hineinfrisst, dass kein „normales Leben“ mehr möglich ist.

            Mord? Oder Totschlag? Beihilfe? Unschuld? Was tun, wenn das Rechtssystem, das diese Fragen abwägen sollte, verhindert ist? Sei es durch Krieg, Ausnahmezustand oder einfach, weil die Menschen und die Situationen so kompliziert sind? Wie nun mal die Menschen sind. Zusammen lassen all diese Fragen ein Labyrinth entstehen, in dem sich sämtliche Figuren des Stückes verfangen. Es gibt kein Entrinnen. Sie tanzen auf einem riesigen Pulverfass ihren Tanz. Gewalt bricht dabei in Komik um. Das Grausame ist nicht auszuhalten. Oder doch – wo wir es doch zu Genüge aus den Nachrichten kennen? Und irgendwo in diesem Labyrinth irrt noch die Gerechtigkeit. Sie ist schon lange verloren. Alle Beteiligten rufen laut nach ihr, nur vermag niemand, sich ihr zu stellen … Eine makabre Tragikomödie über Mord und Totschlag. Genau die richtige Unterhaltung für hier und jetzt.

            Wojtek Klemm

            25.06. | 20:00 – 21:40 | Nord | 18 / 7 €
            Einführung 19:30
            In deutscher Sprache | In German

            1:40h, keine Pause

            Regie: Wojtek Klemm
            Choreographie: Efrat Stempler
            Bühne: Magdalena Gut
            Kostüme: Julia Kornacka
            Musik: Micha Kaplan
            Dramaturgie: Verena Elisabet Eitel

            Besetzung:
            Michael StillerBoris BurgstallerNathalie ThiedeKatharina KnapFlorian RummelSebastian

            View Event →
            Dec
            3
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

            View Event →
            Dec
            2
            8:00 PM20:00

            Mord

            Mord

            von Hanoch Levin
            Deutsch von Matthias Naumann

            „Da gibt es kein Warum, das verstehst du doch.“ Der Mord von israelischen Grenzsoldaten an einem palästinensischen Jungen setzt eine Spirale der Rache und Gewalt frei. Der Vater kann nur noch die geschändete Leiche seines Sohnes betrauern. Ein Bote verkündet zwar Frieden, doch er kommt wenige Minuten zu spät. Ohnehin scheint dieser Frieden nur ein Übergang zum nächsten Krieg zu sein. Der Krieg ist kein Ausnahmezustand mehr in dieser Gesellschaft. Im Gegenteil: er ist eine perfide Form des Alltags.
            Hanoch Levin, einer der wichtigsten Theatermacher Israels, beschreibt in Mord einen Zeitraum von 10 Jahren, in denen der Vater vom Trauernden zum Täter und schließlich selbst zum Opfer wird. Das Opfer einer Gewalt, die ursprungslos geworden ist und der sich eben deshalb niemand entziehen kann. Dabei geht Levin über die konkreten politischen Dimensionen des palästinensisch-israelischen Konflikts hinaus. Es geht in diesem Stück um die Menschen auf beiden Seiten, die aufgehört haben, nach dem Warum zu fragen. Levin stellt die grundsätzliche Frage nach einer zerstörerischen Gewalt, die sich so weit in die Tiefen einer Gesellschaft hineinfrisst, dass kein „normales Leben“ mehr möglich ist.

            Mord? Oder Totschlag? Beihilfe? Unschuld? Was tun, wenn das Rechtssystem, das diese Fragen abwägen sollte, verhindert ist? Sei es durch Krieg, Ausnahmezustand oder einfach, weil die Menschen und die Situationen so kompliziert sind? Wie nun mal die Menschen sind. Zusammen lassen all diese Fragen ein Labyrinth entstehen, in dem sich sämtliche Figuren des Stückes verfangen. Es gibt kein Entrinnen. Sie tanzen auf einem riesigen Pulverfass ihren Tanz. Gewalt bricht dabei in Komik um. Das Grausame ist nicht auszuhalten. Oder doch – wo wir es doch zu Genüge aus den Nachrichten kennen? Und irgendwo in diesem Labyrinth irrt noch die Gerechtigkeit. Sie ist schon lange verloren. Alle Beteiligten rufen laut nach ihr, nur vermag niemand, sich ihr zu stellen … Eine makabre Tragikomödie über Mord und Totschlag. Genau die richtige Unterhaltung für hier und jetzt.

            Wojtek Klemm

            25.06. | 20:00 – 21:40 | Nord | 18 / 7 €
            Einführung 19:30
            In deutscher Sprache | In German

            1:40h, keine Pause

            Regie: Wojtek Klemm
            Choreographie: Efrat Stempler
            Bühne: Magdalena Gut
            Kostüme: Julia Kornacka
            Musik: Micha Kaplan
            Dramaturgie: Verena Elisabet Eitel

            Besetzung:
            Michael StillerBoris BurgstallerNathalie ThiedeKatharina KnapFlorian RummelSebastian

            View Event →
            Nov
            24
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

            View Event →
            Nov
            15
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

            View Event →
            Nov
            13
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

            View Event →
            Oct
            31
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

            View Event →
            Oct
            28
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

            View Event →
            Oct
            25
            8:00 PM20:00

            Mord

            Mord

            von Hanoch Levin
            Deutsch von Matthias Naumann

            „Da gibt es kein Warum, das verstehst du doch.“ Der Mord von israelischen Grenzsoldaten an einem palästinensischen Jungen setzt eine Spirale der Rache und Gewalt frei. Der Vater kann nur noch die geschändete Leiche seines Sohnes betrauern. Ein Bote verkündet zwar Frieden, doch er kommt wenige Minuten zu spät. Ohnehin scheint dieser Frieden nur ein Übergang zum nächsten Krieg zu sein. Der Krieg ist kein Ausnahmezustand mehr in dieser Gesellschaft. Im Gegenteil: er ist eine perfide Form des Alltags.
            Hanoch Levin, einer der wichtigsten Theatermacher Israels, beschreibt in Mord einen Zeitraum von 10 Jahren, in denen der Vater vom Trauernden zum Täter und schließlich selbst zum Opfer wird. Das Opfer einer Gewalt, die ursprungslos geworden ist und der sich eben deshalb niemand entziehen kann. Dabei geht Levin über die konkreten politischen Dimensionen des palästinensisch-israelischen Konflikts hinaus. Es geht in diesem Stück um die Menschen auf beiden Seiten, die aufgehört haben, nach dem Warum zu fragen. Levin stellt die grundsätzliche Frage nach einer zerstörerischen Gewalt, die sich so weit in die Tiefen einer Gesellschaft hineinfrisst, dass kein „normales Leben“ mehr möglich ist.

            Mord? Oder Totschlag? Beihilfe? Unschuld? Was tun, wenn das Rechtssystem, das diese Fragen abwägen sollte, verhindert ist? Sei es durch Krieg, Ausnahmezustand oder einfach, weil die Menschen und die Situationen so kompliziert sind? Wie nun mal die Menschen sind. Zusammen lassen all diese Fragen ein Labyrinth entstehen, in dem sich sämtliche Figuren des Stückes verfangen. Es gibt kein Entrinnen. Sie tanzen auf einem riesigen Pulverfass ihren Tanz. Gewalt bricht dabei in Komik um. Das Grausame ist nicht auszuhalten. Oder doch – wo wir es doch zu Genüge aus den Nachrichten kennen? Und irgendwo in diesem Labyrinth irrt noch die Gerechtigkeit. Sie ist schon lange verloren. Alle Beteiligten rufen laut nach ihr, nur vermag niemand, sich ihr zu stellen … Eine makabre Tragikomödie über Mord und Totschlag. Genau die richtige Unterhaltung für hier und jetzt.

            Wojtek Klemm

            25.06. | 20:00 – 21:40 | Nord | 18 / 7 €
            Einführung 19:30
            In deutscher Sprache | In German

            1:40h, keine Pause

            Regie: Wojtek Klemm
            Choreographie: Efrat Stempler
            Bühne: Magdalena Gut
            Kostüme: Julia Kornacka
            Musik: Micha Kaplan
            Dramaturgie: Verena Elisabet Eitel

            Besetzung:
            Michael StillerBoris BurgstallerNathalie ThiedeKatharina KnapFlorian RummelSebastian

            View Event →
            Oct
            24
            8:00 PM20:00

            Mord

            Mord

            von Hanoch Levin
            Deutsch von Matthias Naumann

            „Da gibt es kein Warum, das verstehst du doch.“ Der Mord von israelischen Grenzsoldaten an einem palästinensischen Jungen setzt eine Spirale der Rache und Gewalt frei. Der Vater kann nur noch die geschändete Leiche seines Sohnes betrauern. Ein Bote verkündet zwar Frieden, doch er kommt wenige Minuten zu spät. Ohnehin scheint dieser Frieden nur ein Übergang zum nächsten Krieg zu sein. Der Krieg ist kein Ausnahmezustand mehr in dieser Gesellschaft. Im Gegenteil: er ist eine perfide Form des Alltags.
            Hanoch Levin, einer der wichtigsten Theatermacher Israels, beschreibt in Mord einen Zeitraum von 10 Jahren, in denen der Vater vom Trauernden zum Täter und schließlich selbst zum Opfer wird. Das Opfer einer Gewalt, die ursprungslos geworden ist und der sich eben deshalb niemand entziehen kann. Dabei geht Levin über die konkreten politischen Dimensionen des palästinensisch-israelischen Konflikts hinaus. Es geht in diesem Stück um die Menschen auf beiden Seiten, die aufgehört haben, nach dem Warum zu fragen. Levin stellt die grundsätzliche Frage nach einer zerstörerischen Gewalt, die sich so weit in die Tiefen einer Gesellschaft hineinfrisst, dass kein „normales Leben“ mehr möglich ist.

            Mord? Oder Totschlag? Beihilfe? Unschuld? Was tun, wenn das Rechtssystem, das diese Fragen abwägen sollte, verhindert ist? Sei es durch Krieg, Ausnahmezustand oder einfach, weil die Menschen und die Situationen so kompliziert sind? Wie nun mal die Menschen sind. Zusammen lassen all diese Fragen ein Labyrinth entstehen, in dem sich sämtliche Figuren des Stückes verfangen. Es gibt kein Entrinnen. Sie tanzen auf einem riesigen Pulverfass ihren Tanz. Gewalt bricht dabei in Komik um. Das Grausame ist nicht auszuhalten. Oder doch – wo wir es doch zu Genüge aus den Nachrichten kennen? Und irgendwo in diesem Labyrinth irrt noch die Gerechtigkeit. Sie ist schon lange verloren. Alle Beteiligten rufen laut nach ihr, nur vermag niemand, sich ihr zu stellen … Eine makabre Tragikomödie über Mord und Totschlag. Genau die richtige Unterhaltung für hier und jetzt.

            Wojtek Klemm

            25.06. | 20:00 – 21:40 | Nord | 18 / 7 €
            Einführung 19:30
            In deutscher Sprache | In German

            1:40h, keine Pause

            Regie: Wojtek Klemm
            Choreographie: Efrat Stempler
            Bühne: Magdalena Gut
            Kostüme: Julia Kornacka
            Musik: Micha Kaplan
            Dramaturgie: Verena Elisabet Eitel

            Besetzung:
            Michael StillerBoris BurgstallerNathalie ThiedeKatharina KnapFlorian RummelSebastian

            View Event →
            Oct
            17
            7:30 PM19:30

            Peer Gynt

            Peer Gynt

            von Henrik Ibsen

            „Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet nach einem Schiffbruch auf hoher See an der Stelle, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
            Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich. 
            Christopher Rüping, der Regisseur des Abends, ist mit seiner Stuttgarter Inszenierung von Das Fest zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Mit Peer Gynt widmet er sich erneut einem Stoff, der von Adoleszenz und der Begegnung der Lebensalter berichtet. Er erzählt den „nordischen Faust“ mit Ensemble und Herrenchor als Suchbewegung im Irrgarten realer und fiktiver Biografien und als Reise hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.

            Wenn die Figuren unserer Theaterinszenierungen Früchte wären oder Gemüse, dann wäre Christian aus Das Fest ein Pfirsich oder eine Avocado, jedenfalls irgendwas mit einem harten Kern. Er ist sich sicher, dass dieser Kern (das Trauma seiner Kindheit) sein Denken, Fühlen, Handeln, sein ganzes Sein bestimmt und sieht es als Lebensaufgabe an, diesen Kern sichtbar zu machen. Auch Peer Gynt ist auf der Suche nach seinem Kern. Aber je länger er sucht, desto sicherer wird er, dass es keinen Kern gibt. Er ist keine Avocado, kein Pfirsich, sondern eine Zwiebel: Schalen über Schalen, kein Kern. Und so beginnt er damit, sich selbst zu häuten, zu schälen, Schicht um Schicht abzulegen, bis er sich im Nichts auflöst. Und vielleicht die Freiheit findet, nach der Christian sich so sehnt.

            Christopher Rüping

            2:40 h, inklusive einer Pause

            Regie: Christopher Rüping
            Bühne: Jonathan Mertz
            Kostüme: Anna Maria Schories
            Musik: Christoph Hart
            Choreinstudierung: Wilhelm Bäuml
            Dramaturgie: Bernd Isele

            Besetzung:
            Caroline JunghannsSvenja LiesauEdgar SelgeNathalie ThiedeBirgit UnterwegerJulischka Eichel, Herrenchor: Alfred Ankele, Wolfgang Ebert, Andreas Fett, Eberhard Fichtner, Heinz Fischer, Hilmar Friedel, Achim Geissinger, Walter Grupp, Harald Hald, Peter Hoffmann, Reinhard Kärcher, Thilo Kreiser, Peter Maciolek, Roland Möll, Edmund Ortwein, Tilman Peters, Werner Schlereth, Achille Stabile, Hartwig Stahl, Otto Strobel, David von Szilagyi, Martin Uhlirz, Eugen Völlm, Klaus Weinmann, Claus Wild, Detlev Wolf, Herbert Wolkenstein

            View Event →
            Oct
            3
            8:00 PM20:00

            Mord

            Mord

            von Hanoch Levin
            Deutsch von Matthias Naumann

            „Da gibt es kein Warum, das verstehst du doch.“ Der Mord von israelischen Grenzsoldaten an einem palästinensischen Jungen setzt eine Spirale der Rache und Gewalt frei. Der Vater kann nur noch die geschändete Leiche seines Sohnes betrauern. Ein Bote verkündet zwar Frieden, doch er kommt wenige Minuten zu spät. Ohnehin scheint dieser Frieden nur ein Übergang zum nächsten Krieg zu sein. Der Krieg ist kein Ausnahmezustand mehr in dieser Gesellschaft. Im Gegenteil: er ist eine perfide Form des Alltags.
            Hanoch Levin, einer der wichtigsten Theatermacher Israels, beschreibt in Mord einen Zeitraum von 10 Jahren, in denen der Vater vom Trauernden zum Täter und schließlich selbst zum Opfer wird. Das Opfer einer Gewalt, die ursprungslos geworden ist und der sich eben deshalb niemand entziehen kann. Dabei geht Levin über die konkreten politischen Dimensionen des palästinensisch-israelischen Konflikts hinaus. Es geht in diesem Stück um die Menschen auf beiden Seiten, die aufgehört haben, nach dem Warum zu fragen. Levin stellt die grundsätzliche Frage nach einer zerstörerischen Gewalt, die sich so weit in die Tiefen einer Gesellschaft hineinfrisst, dass kein „normales Leben“ mehr möglich ist.

            Mord? Oder Totschlag? Beihilfe? Unschuld? Was tun, wenn das Rechtssystem, das diese Fragen abwägen sollte, verhindert ist? Sei es durch Krieg, Ausnahmezustand oder einfach, weil die Menschen und die Situationen so kompliziert sind? Wie nun mal die Menschen sind. Zusammen lassen all diese Fragen ein Labyrinth entstehen, in dem sich sämtliche Figuren des Stückes verfangen. Es gibt kein Entrinnen. Sie tanzen auf einem riesigen Pulverfass ihren Tanz. Gewalt bricht dabei in Komik um. Das Grausame ist nicht auszuhalten. Oder doch – wo wir es doch zu Genüge aus den Nachrichten kennen? Und irgendwo in diesem Labyrinth irrt noch die Gerechtigkeit. Sie ist schon lange verloren. Alle Beteiligten rufen laut nach ihr, nur vermag niemand, sich ihr zu stellen … Eine makabre Tragikomödie über Mord und Totschlag. Genau die richtige Unterhaltung für hier und jetzt.

            Wojtek Klemm

            25.06. | 20:00 – 21:40 | Nord | 18 / 7 €
            Einführung 19:30
            In deutscher Sprache | In German

            1:40h, keine Pause

            Regie: Wojtek Klemm
            Choreographie: Efrat Stempler
            Bühne: Magdalena Gut
            Kostüme: Julia Kornacka
            Musik: Micha Kaplan
            Dramaturgie: Verena Elisabet Eitel

            Besetzung:
            Michael StillerBoris BurgstallerNathalie ThiedeKatharina KnapFlorian RummelSebastian

            View Event →
            Oct
            2
            8:15 PM20:15

            Banklady

            BANKLADY

            Freitag, 02. Oktober um 20:15 Uhr (112 Min.) auf Arte

             Wiederholung am Sonntag, 04.10. um 9:20 Uhr auf Arte

            Hamburg, in den frühen 60er Jahren: Gisela (Nadeshda Brennicke) ist ein Mauerblümchen. Als sie den Charmeur Hermann (Charly Hübner) kennenlernt, verändert sich ihr Leben schlagartig. Bald ist sie die treibende Kraft eines Bankräuberduos ... - Die wahre Geschichte der ersten Bankräuberin Deutschlands, Gisela Werler, die zwischen 1965 und 1967 insgesamt 19 Banken ausraubte.

            Tag für Tag schuftet Gisela Werler als einfache Arbeiterin in einer Hamburger Tapetenfabrik. Sie ist Anfang 30, einsam, unverheiratet. Dabei wünscht Gisela sich, wie ihre Chefin Fanny zu sein – selbstbewusst und elegant. Da lernt sie durch ihren Verehrer Uwe den halbseidenen Lebemann Peter kennen. Gisela ertappt die beiden Männer mit einem Geldkoffer, spioniert ihnen hinterher und erwischt sie bei einem Bankraub. Als Uwe die Nerven verliert, bietet sie sich kurzerhand als Ersatz an und Peter gibt ihr schließlich eine Chance. Bei ihrem ersten Überfall wird die vor Angst bebende Bankräuberin zunächst nicht ernst genommen, doch dann schafft es Gisela, die Oberhand zu gewinnen. Mit einem Teil der Beute gehen sie und Peter shoppen – die Banklady ist geboren.

            Eine Frau als Bankräuber, das hat es noch nie gegeben. Die Polizei ist fassungslos. Der junge, ehrgeizige Kommissar Fischer wird auf den Fall angesetzt. Gisela und Peter bereiten weitere Überfälle vor. Immer stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen, aber im Gegensatz zu ihr ist Peter an einer ernsthaften Beziehung nicht interessiert. Bei einem Kostümfest in der Tapetenfabrik wird Gisela leichtsinnig und tritt als Banklady auf. Beim nächsten Überfall ist zufällig Chefin Fanny unter den Kunden. Sie erkennt die Perücke, die Gisela beim Faschingsfest trug, und gibt der Polizei das Indiz weiter. Gisela kann sich vor Fischer gerade noch herausreden.

            Zuvor hat Gisela herausgefunden, dass Peter in Wahrheit Hermann Wittdorf heißt und Familienvater ist. Gisela ist zutiefst verletzt. Inzwischen hat Kommissar Fischer einen entscheidenden Hinweis auf die Banklady und ihren Komplizen bekommen. Bei dem folgenden Großeinsatz kommt es zu einem heftigen Schusswechsel, der Mann wird getötet ...

            View Event →
            Jun
            25
            8:00 PM20:00

            MORD

            Mord

            von Hanoch Levin
            Deutsch von Matthias Naumann

            „Da gibt es kein Warum, das verstehst du doch.“ Der Mord von israelischen Grenzsoldaten an einem palästinensischen Jungen setzt eine Spirale der Rache und Gewalt frei. Der Vater kann nur noch die geschändete Leiche seines Sohnes betrauern. Ein Bote verkündet zwar Frieden, doch er kommt wenige Minuten zu spät. Ohnehin scheint dieser Frieden nur ein Übergang zum nächsten Krieg zu sein. Der Krieg ist kein Ausnahmezustand mehr in dieser Gesellschaft. Im Gegenteil: er ist eine perfide Form des Alltags.
            Hanoch Levin, einer der wichtigsten Theatermacher Israels, beschreibt in Mord einen Zeitraum von 10 Jahren, in denen der Vater vom Trauernden zum Täter und schließlich selbst zum Opfer wird. Das Opfer einer Gewalt, die ursprungslos geworden ist und der sich eben deshalb niemand entziehen kann. Dabei geht Levin über die konkreten politischen Dimensionen des palästinensisch-israelischen Konflikts hinaus. Es geht in diesem Stück um die Menschen auf beiden Seiten, die aufgehört haben, nach dem Warum zu fragen. Levin stellt die grundsätzliche Frage nach einer zerstörerischen Gewalt, die sich so weit in die Tiefen einer Gesellschaft hineinfrisst, dass kein „normales Leben“ mehr möglich ist.

            Mord? Oder Totschlag? Beihilfe? Unschuld? Was tun, wenn das Rechtssystem, das diese Fragen abwägen sollte, verhindert ist? Sei es durch Krieg, Ausnahmezustand oder einfach, weil die Menschen und die Situationen so kompliziert sind? Wie nun mal die Menschen sind. Zusammen lassen all diese Fragen ein Labyrinth entstehen, in dem sich sämtliche Figuren des Stückes verfangen. Es gibt kein Entrinnen. Sie tanzen auf einem riesigen Pulverfass ihren Tanz. Gewalt bricht dabei in Komik um. Das Grausame ist nicht auszuhalten. Oder doch – wo wir es doch zu Genüge aus den Nachrichten kennen? Und irgendwo in diesem Labyrinth irrt noch die Gerechtigkeit. Sie ist schon lange verloren. Alle Beteiligten rufen laut nach ihr, nur vermag niemand, sich ihr zu stellen … Eine makabre Tragikomödie über Mord und Totschlag. Genau die richtige Unterhaltung für hier und jetzt.

            Wojtek Klemm

            1:40h, keine Pause

            Regie: Wojtek Klemm
            Choreographie: Efrat Stempler
            Bühne: Magdalena Gut
            Kostüme: Julia Kornacka
            Musik: Micha Kaplan
            Dramaturgie: Verena Elisabet Eitel

            Besetzung:
            Michael StillerBoris BurgstallerNathalie ThiedeKatharina KnapFlorian RummelSebastian KleinBrit Rodemund

            View Event →
            May
            26
            8:00 PM20:00

            MORD

            Mord

            von Hanoch Levin
            Deutsch von Matthias Naumann

            „Da gibt es kein Warum, das verstehst du doch.“ Der Mord von israelischen Grenzsoldaten an einem palästinensischen Jungen setzt eine Spirale der Rache und Gewalt frei. Der Vater kann nur noch die geschändete Leiche seines Sohnes betrauern. Ein Bote verkündet zwar Frieden, doch er kommt wenige Minuten zu spät. Ohnehin scheint dieser Frieden nur ein Übergang zum nächsten Krieg zu sein. Der Krieg ist kein Ausnahmezustand mehr in dieser Gesellschaft. Im Gegenteil: er ist eine perfide Form des Alltags.
            Hanoch Levin, einer der wichtigsten Theatermacher Israels, beschreibt in Mord einen Zeitraum von 10 Jahren, in denen der Vater vom Trauernden zum Täter und schließlich selbst zum Opfer wird. Das Opfer einer Gewalt, die ursprungslos geworden ist und der sich eben deshalb niemand entziehen kann. Dabei geht Levin über die konkreten politischen Dimensionen des palästinensisch-israelischen Konflikts hinaus. Es geht in diesem Stück um die Menschen auf beiden Seiten, die aufgehört haben, nach dem Warum zu fragen. Levin stellt die grundsätzliche Frage nach einer zerstörerischen Gewalt, die sich so weit in die Tiefen einer Gesellschaft hineinfrisst, dass kein „normales Leben“ mehr möglich ist.

            Mord? Oder Totschlag? Beihilfe? Unschuld? Was tun, wenn das Rechtssystem, das diese Fragen abwägen sollte, verhindert ist? Sei es durch Krieg, Ausnahmezustand oder einfach, weil die Menschen und die Situationen so kompliziert sind? Wie nun mal die Menschen sind. Zusammen lassen all diese Fragen ein Labyrinth entstehen, in dem sich sämtliche Figuren des Stückes verfangen. Es gibt kein Entrinnen. Sie tanzen auf einem riesigen Pulverfass ihren Tanz. Gewalt bricht dabei in Komik um. Das Grausame ist nicht auszuhalten. Oder doch – wo wir es doch zu Genüge aus den Nachrichten kennen? Und irgendwo in diesem Labyrinth irrt noch die Gerechtigkeit. Sie ist schon lange verloren. Alle Beteiligten rufen laut nach ihr, nur vermag niemand, sich ihr zu stellen … Eine makabre Tragikomödie über Mord und Totschlag. Genau die richtige Unterhaltung für hier und jetzt.

            Wojtek Klemm

            1:40h, keine Pause

            Regie: Wojtek Klemm
            Choreographie: Efrat Stempler
            Bühne: Magdalena Gut
            Kostüme: Julia Kornacka
            Musik: Micha Kaplan
            Dramaturgie: Verena Elisabet Eitel

            Besetzung:
            Michael StillerBoris BurgstallerNathalie ThiedeKatharina KnapFlorian RummelSebastian KleinBrit Rodemund

            View Event →
            May
            25
            7:30 PM19:30

            Die Dreigroschenoper

            Die Dreigroschenoper

            von Bertolt Brecht
            Musik von Kurt Weill

            Bertolt Brecht stellt in seiner Dreigroschenoper die dunkle, kriminelle Seite des großstädtisch-bürgerlichen Lebens ins Zentrum – Gier, Gewalt und Korruption. Geld ist Gott. Bettler, Huren, Räuber, Schwerverbrecher in einer hoffnungslos krisenhaften Gesellschaft. Der Herrscher dieser Welt ist Mackie Messer, der für seinen Profit über Leichen geht. Aber auch Bettlerkönig Peachum macht satte Gewinne mit der Armut und die Polizei macht bei all dem mit. Am Schluss aber bleibt die Erkenntnis: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Eine kritische Reflexion des kapitalistischen Weltgeschehens und Profitstrebens, nicht nur zu Zeiten der Weimarer Republik.

            „An Brecht zu arbeiten, bedeutet, sich wieder mit der Dialektik als zentraler Denkweise der letzten 200 Jahre auseinanderzusetzen, die spätestens nach 89 in die Jahre gekommen zu sein scheint. Brechts Texte sind wie ein Ruf aus der „ideologischen Antike“ (Alexander Kluge), mit der man sich meiner Meinung nach wieder zu beschäftigen hat, wenn nicht jegliche Gesellschaftsbetrachtung im Ästhetischen, Psychologisch-Realistischen verkommen soll. Theater kann nur politisch sein, wenn es den Widerspruch in jedem seiner Elemente nicht leugnet, sondern diesen zum existentiellen Kernpunkt macht.“ Sebastian Baumgarten, Regisseur, der 2012 am Schauspiel Stuttgart zuletzt Das Spiel ist aus inszenierte.

            Und es werden kommen hundert gen Mittag an Land / Und werden in den Schatten treten / Und fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür / Und legen ihn in Ketten und bringen vor mir / Und mich fragen „Welchen sollen wir töten?“ / Und an diesem Mittag wird es still sein am Hafen / Wenn man fragt, wer wohl sterben muss. / Und dann werden Sie mich sagen hören „Alle!“ / Und wenn dann der Kopf fällt, sage ich „Hoppla!“ / Und das Schiff mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen / Wird entschwinden mit mir.
            Bertolt Brecht, Lied der Seeräuber-Jenny

            2h, keine Pause

            Regie: Sebastian Baumgarten
            Musikalische Leitung: Max Renne
            Bühne: Thilo Reuther
            Kostüme: Jana FindekleeJoki Tewes
            Video: Philip Bußmann
            Licht: Sock, Kevin
            Dramaturgie: Carmen Wolfram

            Besetzung:
            Rainer PhilippiSusanne BöweHanna PlaßJohann JürgensHorst KotterbaNathalie ThiedePaul GrillSebastian RöhrleMichael StillerMatti KrauseCaroline JunghannsSebastian RöhrleMichael StillerPaul Grill, Heike Rügert, Stefan Koschitzki, Joachim Hilse, Martin Heckmann, Boris Kischkat, Rainer Kunert, Max Renne

            View Event →
            May
            24
            7:30 PM19:30

            Die Dreigroschenoper

            Die Dreigroschenoper

            von Bertolt Brecht
            Musik von Kurt Weill

            Bertolt Brecht stellt in seiner Dreigroschenoper die dunkle, kriminelle Seite des großstädtisch-bürgerlichen Lebens ins Zentrum – Gier, Gewalt und Korruption. Geld ist Gott. Bettler, Huren, Räuber, Schwerverbrecher in einer hoffnungslos krisenhaften Gesellschaft. Der Herrscher dieser Welt ist Mackie Messer, der für seinen Profit über Leichen geht. Aber auch Bettlerkönig Peachum macht satte Gewinne mit der Armut und die Polizei macht bei all dem mit. Am Schluss aber bleibt die Erkenntnis: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Eine kritische Reflexion des kapitalistischen Weltgeschehens und Profitstrebens, nicht nur zu Zeiten der Weimarer Republik.

            „An Brecht zu arbeiten, bedeutet, sich wieder mit der Dialektik als zentraler Denkweise der letzten 200 Jahre auseinanderzusetzen, die spätestens nach 89 in die Jahre gekommen zu sein scheint. Brechts Texte sind wie ein Ruf aus der „ideologischen Antike“ (Alexander Kluge), mit der man sich meiner Meinung nach wieder zu beschäftigen hat, wenn nicht jegliche Gesellschaftsbetrachtung im Ästhetischen, Psychologisch-Realistischen verkommen soll. Theater kann nur politisch sein, wenn es den Widerspruch in jedem seiner Elemente nicht leugnet, sondern diesen zum existentiellen Kernpunkt macht.“ Sebastian Baumgarten, Regisseur, der 2012 am Schauspiel Stuttgart zuletzt Das Spiel ist aus inszenierte.

            Und es werden kommen hundert gen Mittag an Land / Und werden in den Schatten treten / Und fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür / Und legen ihn in Ketten und bringen vor mir / Und mich fragen „Welchen sollen wir töten?“ / Und an diesem Mittag wird es still sein am Hafen / Wenn man fragt, wer wohl sterben muss. / Und dann werden Sie mich sagen hören „Alle!“ / Und wenn dann der Kopf fällt, sage ich „Hoppla!“ / Und das Schiff mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen / Wird entschwinden mit mir.
            Bertolt Brecht, Lied der Seeräuber-Jenny

            2h, keine Pause

            Regie: Sebastian Baumgarten
            Musikalische Leitung: Max Renne
            Bühne: Thilo Reuther
            Kostüme: Jana FindekleeJoki Tewes
            Video: Philip Bußmann
            Licht: Sock, Kevin
            Dramaturgie: Carmen Wolfram

            Besetzung:
            Rainer PhilippiSusanne BöweHanna PlaßJohann JürgensHorst KotterbaNathalie ThiedePaul GrillSebastian RöhrleMichael StillerMatti KrauseCaroline JunghannsSebastian RöhrleMichael StillerPaul Grill, Heike Rügert, Stefan Koschitzki, Joachim Hilse, Martin Heckmann, Boris Kischkat, Rainer Kunert, Max Renne

            View Event →
            Apr
            29
            7:30 PM19:30

            Die Dreigroschenoper

            Die Dreigroschenoper

            von Bertolt Brecht
            Musik von Kurt Weill

            Bertolt Brecht stellt in seiner Dreigroschenoper die dunkle, kriminelle Seite des großstädtisch-bürgerlichen Lebens ins Zentrum – Gier, Gewalt und Korruption. Geld ist Gott. Bettler, Huren, Räuber, Schwerverbrecher in einer hoffnungslos krisenhaften Gesellschaft. Der Herrscher dieser Welt ist Mackie Messer, der für seinen Profit über Leichen geht. Aber auch Bettlerkönig Peachum macht satte Gewinne mit der Armut und die Polizei macht bei all dem mit. Am Schluss aber bleibt die Erkenntnis: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Eine kritische Reflexion des kapitalistischen Weltgeschehens und Profitstrebens, nicht nur zu Zeiten der Weimarer Republik.

            „An Brecht zu arbeiten, bedeutet, sich wieder mit der Dialektik als zentraler Denkweise der letzten 200 Jahre auseinanderzusetzen, die spätestens nach 89 in die Jahre gekommen zu sein scheint. Brechts Texte sind wie ein Ruf aus der „ideologischen Antike“ (Alexander Kluge), mit der man sich meiner Meinung nach wieder zu beschäftigen hat, wenn nicht jegliche Gesellschaftsbetrachtung im Ästhetischen, Psychologisch-Realistischen verkommen soll. Theater kann nur politisch sein, wenn es den Widerspruch in jedem seiner Elemente nicht leugnet, sondern diesen zum existentiellen Kernpunkt macht.“ Sebastian Baumgarten, Regisseur, der 2012 am Schauspiel Stuttgart zuletzt Das Spiel ist aus inszenierte.

            Und es werden kommen hundert gen Mittag an Land / Und werden in den Schatten treten / Und fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür / Und legen ihn in Ketten und bringen vor mir / Und mich fragen „Welchen sollen wir töten?“ / Und an diesem Mittag wird es still sein am Hafen / Wenn man fragt, wer wohl sterben muss. / Und dann werden Sie mich sagen hören „Alle!“ / Und wenn dann der Kopf fällt, sage ich „Hoppla!“ / Und das Schiff mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen / Wird entschwinden mit mir.
            Bertolt Brecht, Lied der Seeräuber-Jenny

            2h, keine Pause

            Regie: Sebastian Baumgarten
            Musikalische Leitung: Max Renne
            Bühne: Thilo Reuther
            Kostüme: Jana FindekleeJoki Tewes
            Video: Philip Bußmann
            Licht: Sock, Kevin
            Dramaturgie: Carmen Wolfram

            Besetzung:
            Rainer PhilippiSusanne BöweHanna PlaßJohann JürgensHorst KotterbaNathalie ThiedePaul GrillSebastian RöhrleMichael StillerMatti KrauseCaroline JunghannsSebastian RöhrleMichael StillerPaul Grill, Heike Rügert, Stefan Koschitzki, Joachim Hilse, Martin Heckmann, Boris Kischkat, Rainer Kunert, Max Renne 

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